Wir

Nachdem die Geschenke gekauft, der Baum geschmückt und die Speisekammer gut gefüllt ist wirds auch im Land der Hebewesen beschaulicher. Zeit für uns, Euch allen – Freunden und Bekanten, Weggefährten und Mitstreitern, Lesern und Besuchern, kurz: allen uns verbundenen – eine frohe Weihnacht zu wünschen. Und denkt daran: “Man muß sein Glück teilen, um es zu vervielfachen” (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 – 1916)

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Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh’ ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit,
Steigt’s wie wunderbares Singen – Oh, du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff, 1788 – 1857)

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