Schwere

“Schwer ist leicht was” sagt man in Bayern – und bezogen auf diesen Kurzfilm passt dieser Spruch wirklich wie geschneidert. Der dänische Bodybuilder Kim Kold spielt darin einen stark introvertierten Athleten -Dennis – der in einem tragischen Beziehungsgeflecht zu seiner Mutter gefangen steckt. Anerkennung und Akzeptanz bleiben ihm, als Ursache oder Folge daraus, im Leben außerhalb der mütterlichen Wohnung hingegen weitestgehend verwehrt. – Und ebenso ergeht es dem Zuschauer ob der Frage warum diese Filmfigur durch solch einen mächtigen Körper repräsentiert wird. Stoff genug also um eigenen Gedanken und Motiven Raum zu geben und damit absolut passend zum bevorstehenden Osterfest. Eine überragende Leistung überdies von Kim Kold, der mit über 140Kg und einer Größe von 1,92m wahrlich brachial und in starkem Kontrast zu seiner Film-Mentalität in Erscheinung tritt. Anschnallen und genießen!




Einen Kommentar schreiben