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Um ein Bauwerk zu überblicken lohnt hin und wieder ein Blick auf die Fundamente und so lässt sich auch das komplexe Gebäude der sportlichen Leistungsfähigkeit grundsätzlich auf das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft eines Athleten zurückführen. Nachdem sich das sportliche Training aber zumeist auf die Ausbildung der physischen Leistungsfähigkeit beschränkt lohnt sich für interessierte Sportler der Blick auf die psychische Dimension umso mehr – die Disziplin der Sportpsychologie.
Die Siegermentalität: “Sieger zweifeln nicht, denn Zweifler siegen nicht!”

Das vielzitierte “Schema der Leistungsfähigkeit” (oben, frei nach Graf und Hettinger, 1966) veranschaulicht beispielhaft die sportlichen Kapazitäten und deren Abhängigkeit von den Willensleistungen wobei für Leistungssportler im Besonderen die Schwelle der Mobilisation interessant ist. Die oberhalb liegenden Reserven sind in der Regel nur durch eine Enthemmung, beispielsweise durch Hypnose, erreichbar und lediglich der Schwellenwert selbst kann durch langwierige Trainingsprozesse gering nach oben verschoben werden. Gleichwohl: Hier liegt ein verdecktes Potential dass nur darauf wartet erschlossen zu werden – in der Leistungsspitze vieler Disziplinen eine bereits notwendige Voraussetzung für gute Platzierungen. Wir werden in einem der nächsten Artikel näher auf die Möglichkeiten, Grenzen und Methoden der mentalen Vorbereitung eingehen und verweisen interessierte Leser einstweilen auf das Internetportal des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft. Reinschmökern lohnt sich!