Training

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Ein Wort zum Cardio: Mist und Mythen

Liegt es am beginnenden Alters-Starrsinn oder an der Konflikfreudigkeit selbst. – Ab und an gibt es Themen die uns in MoosBummerlhausen einfach berühren.

Das leidige Thema der Grundlagen-Ausdauer ist etwa solch ein Thema, und das ist nicht nur ob der für vielen langweiligen Prozedur die damit einhergeht leidig, sondern auch deshalb weil immer wieder versucht wird dafür einen “Hack”, eine Abkürzung zu finden. “Hacks” finden wir zugegebenermaßen schon rein aus beruflicher Sicht mehr als pfiffig und attraktiv.  – Aber nichts funktioniert überall und da macht das Cardio-Training auch keine Ausnahme.

Jedenfalls liegt uns das Thema des Cardio (vom griechischen Kardia, Herz) einfach am Herzen, und das blutet eben wenn wieder an irgendeiner Stelle im Netz eine goldene Kuh als Abkürzung für das Ausdauertraining erfunden wird. – Aber damit lässt sich eben Geld verdienen.

Eigentlich würde sich jedes Wort darüber erübrigen: Cardio-Training kommt schon vom Wortstamm her mit dem Training des Herzen und des Kreislaufs zusammen, und der schöne deutsche Begriff des Ausdauertraining beschreibt auch schon dass solch eine Einheit etwas dauert. Immer wieder aber wird eine neue Sau durch das Dorf getrieben – direkt an unserem Haus vorbei – und dann schreiten wir wieder, wie einst Don Quijote, dagegen ein.

So haben wir schon vor etwa einem Jahr einen ellenlangen Artikel über “Heartcore-Training” (nein, kein Tippfehler) veröffentlicht, in dem etwas erweitert über Mist und Mythen zu diesem Thema erörtert wird. – Wem das nicht genügt, oder wer das nicht glauben mag, dem ist im dortigen Anhang eine wirklich fundierte Auswahl an weiterführenden Quellen aus wahrlich erster Hand angefügt. Natürlich wird auch beim Lesen ein jeder das finden, das er zu finden sucht – aber auch die rosaroteste Brille wird vielleicht mal durchsichtig. – So jedenfalls unsere Hoffnung.

Kurzum: Wer glaubt mit 10 Minuten ein “Cardio-Training” zu absolvieren, der könnte sich eines Tages ganz arg wundern, und das unabhängig von Körpergewicht und Disziplin. Es gibt Dinge, die sind grundlegend für den Körper und die Gesundheit wichtig, und erst zweitrangig weil sich die Leistung gesamt erhöhen lässt. Immerhin: Nur die wenigsten von uns werden 120 Kg reine Muskelmasse bringen, und schon mit 100 Kg oder wenig mehr gibt es Jungs die nicht nur ausdauernd und kräftig sind, sondern zudem auch noch phänomenal in Ihrem Sport.

All jenen die also dem Glauben anhaften, sie hätten durch ihr übliches Kraft-Training irgendwann mal ein Sportlerherz: Lest ruhig mal rein und zieht die richtigen Schlüsse daraus…

 

 

Impingement Syndrom – Die Bankenpleite erklärt

Na, da haben wir wohl wieder eine neue Lieblings-Wortassoziation entdeckt: Die Bank Icon Smile in Wie auch immer: Wer ob unseres letzten Video an seiner eigenen Leistung gezweifelt hat weil schon bei lediglich 100 Kg Last die Schultern das tiefe Tal der Schmerzen und des Jammers durchwandern, dem haben wir hier was zur Hand.

Aus eigener Erfahrung – und das ist wirklich nicht gelogen – können wir jedem anraten möglichst frühzeitig das Thema der Dysbalancen anzugehen; Die sind nämlich auch für das berüchtigte Impingement-Syndrom (mit)-verantwortlich. – Wer hier frühzeitig das Eisen schmiedet erspart sich auch hier langwierige Gänge zu Physio, Doktor und anderen Helfern. Einen recht guten Video zu diesem Thema haben wir hier folgend für Euch.

Nun sind wir selbst natürlich nur medizinische Laien und können die exakte medizinische Qualität nicht wirklich beurteilen. – Aber es werden Ursachen und Möglichkeiten der Abhilfe gezeigt die uns selbst nicht unbekannt sind. Aus unserer Sicht lohnt es sich also mal reinzuhören…

Im Grunde ist alles wie immer: Dehnen, ungleicher Entwicklung vorbeugen, Gegenspieler stärken und vor allem auch an jene Muskeln denken die nicht unmittelbar aus der heruntergelassenen Seitenscheibe des Autos hängen Icon Smile in

Der Video erklärts ein “wenig” detaillierter und mit mehr Hintergrund Icon Smile in

Neues von der Bank

Es gibt Menschen, die haben Probleme mit Ihrer Bank – Andere auf der Bank. – Wenigstens letzteres können wir bei dem folgenden Trainingsantritt von Frederik Smulter wohl ausschließen. Wer weiteres über diesen Athleten wissen möchte; wir haben dessen Wettkampfprofil extra verlinkt.

In seinem Channel auf Youtube ist übrigens viel Interessantes zu betrachten. – Ein Cardiotraining mit 200 Kg auf der Bank (23 Wdh), und vieles mehr etwa. Uns haben hier die folgenden 8 x 247,5 Kg begeistert. – Das muss man einfach mal gesehen haben Icon Smile in

Wer sich ob dem steigenden Hinterteil auf der Bank aufregt: Wer das Ganze nachmachen will, dem sei das ebenso erlaubt Icon Smile in

Doch genug der Unkenrufe – Das Wochenende ruft Icon Smile in

 

 

Die 68er Bewegung – Die 68er in Bewegung

Was fällt Euch bei dem Spruch”Ich hätte gerne eine Flasche Pommes frites” ein, was bei “Palim, Palim”? Die Generation der 68er könnte Euch hierbei sicherlich helfen: Es war ein “gespielter Witz”, so jedenfalls die Ankündigung des großen Dieter Hallervorden bei der Erstaufführung vor vielen, vielen Jahren.

Aber wie das nun so ist: Dinge verändern sich, bleiben aber immer irgendwie bestehen – Es ändert sich lediglich die Konsistenz :-). Im Zeitalter von Highbar-Beuge und Beastmode ist das dazugehörige Pendant wohl der “Prank” (Practical Joke). – Dessen wichtigstes Utensil: Die Viralität; es muss möglich sein das Ergebnis im weltweiten Netz zu veröffentlichen und zu teilen.

Ein Beispiel? Du marschiert mit 50 Mann in die Wüste und gibst am Ende des Tages vor laufender Kamera bekannt dass die Wasserflaschen vergessen wurden. – Das wäre dann wohl ein Prank. Lässt Du die Kamera noch weiter bis zu Deinem Tod durch Lynchjustiz der gesamten Meute laufen, nennt sich das dann “Prank Fail”. – Zappelst Du noch wenigstens 3 Minuten am Seil wirds vielleicht sogar ein “Epic Prank Fail”. Soweit zur Begriffsbestimmung.

Nun gibt es sowas natürlich auch in Reihen der Schwerathletik, und nicht wenige Hebewesen verbringen Stunden damit sich einen bitterbösen Streich des Mitbewerbers zu überlegen. Jemanden um 02.00 Uhr morgens zum Training zu wecken? Würde schon passen, wäre aber zu harmlos. Pfiffiger ist es schon, eine ultimative Herausforderung just dann zu stellen, wenn niemand weltweit weder in der Lage, noch Willens ist diese anzunehmen Icon Smile in

Gut wäre es also, während dem verdienten Winterschlaf der Hebewesen weiter zu trainieren und dann etwa Mitte Januar – weit entfernt von jedem Wettkampf oder Vergleich – eine brachiale Leistung auf Video zu bannen, verbunden mit der Herausforderung einer Challenge…

Wir wollen den Missetäter “haggrid110″ nicht näher benennen, aber er hat getan was strengstens verboten ist. Just an diesem Wochenende veröffentlichte er ein Video mit 10 x 160Kg Bankdrücken und schrieb dazu: Auf gehts! Das ist verpöhnt, das ist schändlich, das ist ganz schlechter Stil. Ein “Epic Prank Fail” der obersten Schublade! Wir prangern das an.

Da mag er noch so sehr vom zugegeben “goldenen Jahrgang” 68 sprechen, von eben dem Jahr in dem prächtige Weine gekeltert, grandiose Athleten geboren und die Band Deep Purple gegründet wurde. – Es ist und bleibt niederträchtig. Icon Smile in

Nunja, wie sollte man darauf reagieren? Einen Video passend zum Plasmatraining mit 160 x 10 Bankdrücken filmen? Es ist ein Skandal, nicht weniger, und deshalb reichen wir diesen brachialen Antritt von Mitte Januar (!!!) einfach mal weiter. 10 Stück mit dem Maximalgewicht sind gefordert – Videos bitte direkt in unsere Facebook-Gruppe posten!

 

 

 

Beugst Du noch – Oder squattest Du schon?

Ein gutgemeinter Rat an alle High- und Lowbar Enthusiasten: Lest den nachfolgend verlinkten Artikel nicht! Denn dieser behandelt zwar die Kniebeuge in bemerkenswerter Tiefe und ist von einem Trainer geschrieben der auch weiß worum es geht, aber: Weder das Wort “High Bar” noch das Wort “Low Bar” tauchen in der gesamten Abhandlung auch nur einmal auf. Icon Smile in

Was das bedeuten soll? Wir wissen es selbst nicht so genau, macht Euch einen eigenen Reim darauf Icon Smile in

Zurück zum Inhalt: Mark Rippetoe (u. a. Texas Method) hat sich in einem ellenlangen Artikel auf der T-Nation gerade eben zur Thematik der Kniebeuge geäußert. – Und das kann man schon mal lesen. Hier gehts direkt zu Squat Mechanics: A Deep Analysis

Und weil wir gerade dabei sind. – Eine schier unerschöpfliche wie fundamentierte Quelle gibt es auch seit Jahren in “Rudis Trainingsecke”. Gesammelte Werke von niemand geringerem als Rudolf „Rudi“ Küster auf diesen Seiten hier; Mit dabei: Ebenfalls eine Abhandlung zur Kinematik der Kniebeuge (einfach etwas scrollen). Lesenswert ist dort auch alles weitere das hinterlegt wurde…

Wie auch immer: Euch allen ein schönes Wochenende und nicht vergessen: “Ass to Grass” Icon Smile in

 

 

 

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