Training

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Vergrößert und Erneuert: Die Leistungsdiagnostik im Bayrischen Wald

Es ist ja fast schon eines unserer Steckenpferde: Die Diagnostik. Klar – uns fehlt ein tieferer medizinischer Hintergrund weshalb wir uns auch gerne anderweitig ausdrücken. Den rote Faden dahinter aber haben wir wahrlich schon seit Jahrzehnten tief inhaliert – Die Standortbestimmung.

Wer das trainieren beginnt, von einer Disziplin auf die nächste umsattelt – Wer einen neuen Trainingsabschnitt beginnt oder ein neues Ziel setzt: Immer steht am Anfang eine Ist-Analyse wo man aktuell überhaupt steht. Erfahrene Athleten machen sich hierüber wohl gar keine weiteren Gedanken mehr; Zunächst wird das Gewicht / die Leistungsfähigkeit bestimmt. Der Hintergrund: Wer Mühe hat 8 saubere Klimmzüge zu trainieren, der braucht sich über ein 5 x 5 zunächst keine Gedanken zu machen…

Nun ist das natürlich ein sehr triviales Beispiel. – Im Grunde (da ist er wieder, der rote Faden) aber ist das auch bei ambitionierten Sportlern oder Wettkampfathleten nicht anders. Wer weiß wo er steht und das Ziel kennt, der kann den kürzesten Weg wählen.

Alice: »willst du mir wohl sagen, wenn ich bitten darf, welchen Weg ich hier nehmen muß?«
»Das hängt zum guten Theil davon ab, wohin du gehen willst,« sagte die Katze.
»Es kommt mir nicht darauf an, wohin –« sagte Alice.
»Dann kommt es auch nicht darauf an, welchen Weg du nimmst,« sagte die Katze.
»– wenn ich nur irgendwo hinkomme,« fügte Alice als Erklärung hinzu.
»O, das wirst du ganz gewiß,« sagte die Katze, »wenn du nur lange genug gehest.«
(Lewis Carroll: Alice’s Abenteuer im Wunderland)

Nun gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, den eigenen Leistungsstand zu ermitteln. -Die überwiegende Mehrheit wird wohl das überwachte Radfahren beim Doktor damit verbinden. „Sie sind gesund“ möchte man danach hören und eventuell gibts auch die Aussage: „Ganz schön Fit!“. Wer darüber hinaus aber Informationen über seine tatsächliche Leistungsfähigkeit erfahren möchte oder gar auf dem Leistungstest basierend seinen nächsten Trainingsplan erstellen möchte, der muss sich zumeist anderweitig umsehen.

Anbieter hierfür sind einigermaßen rar – und wer auf die Schwerathletik bezogen Aussagen haben möchte, der muss wirklich suchen. Glücklich, wer in Bayern lebt – Denn im Bayerischen Wald hat sich schon seit einigen Jahren eine Leistungsdiagnostik bewährt die nunmehr sogar einen eigenen Namen bekommen hat: Leistungsdiagnostik KINEMA Über die (Wieder-)Eröffnung nach dem Umbau hatten wir ja bereits umfangreich berichtet – Und auch die diagnostische Abteilung hat hierbei einen schönen Anteil genommen.

Wer sich weiter darüber informieren möchte, dem sei der Link im Bild ans Herz gelegt. -Alle Möglichkeiten dort oben auf der Höllhöhe hier aufzuführen sprengt einfach unser zeitliches Kontingent. Anzuraten ist eine Ist-Analyse aber in jedem Fall, denn nur wer weiß wo er steht geht auch in die richtige Richtung…

Leistungsdiagnostik in

Die „vergessene“ Übung: The Pullover -Überzüge

Man sieht sie heutzutage selten, sehr selten – Und doch waren die Überzüge dereinst fast ein „Status Quo“ der Bodybuilder. Reg Park, Dorian Yates, Ronnie Coleman und viele mehr schworen auf diese Übung, Arnold Schwarzenegger obendrein.

Im legendären „Squat and Milk“ Programm waren Überzüge eine der vier Hauptübungen. – Und das nicht ohne Grund. Dass man heute nur mehr schwer Athleten findet die diese Übung regelmäßig durchführen: Eigentlich unverständlich. Aber sei es drum; Im Rahmen der „Old School“ Welle könnte es ein neues Coming-Out geben.

Ob dabei primär die Brust, die Schulter oder der obere Rücken trainiert wird – Die Diskussion darüber wird wohl niemals enden, zumal es nicht wenige Athleten gibt die darauf schwören dass der gesamte Brustkorb damit erweitert wird. Wer weiteres über diese Übung wissen möchte: Hier wird ein guter Teil davon näher erläutert (Link -T-Nation).

 

Training im Gewichtheben – Die volle Ladung

Max Lang ist in der Nationalmannschaft des Bundesverbands Deutscher Gewichtheber – Und bereitet sich aktuell auf die Olympischen Spielen in Tokyo 2020 vor.  – Und eines vorneweg: Wem solch eine langjährige Trainingsplanung bislang fremd war, der wird auch am Training des 23 Jahre alte Chemnitzers wenig Freude haben.

Wann fängt denn der mal an? Wird dann wohl eine der ersten Fragen beim nachfolgenden Video sein. – Und tatsächlich: Der außerordentlich interessante Clip deckt eine komplette Trainingssession mit ihm ab. – Zum Zeitpunkt seiner Vorbereitung eben. Das die durchaus mal variabel sein kann sollte an der Stelle klar sein, und doch: Der rote Faden bleibt.

Allmähliches Erwärmen und mobilisieren, dann Technikübungen, dann allmählich die Lasten steigern – Und dann wieder das Ganze retour…

Dass solch ein Training dauert – Wen würde es wundern, und so blendet der Clip auch die abschließenden Stretching-Übungen (und Bauch 🙂 )aus… Wohltuend nüchtern ist dieser Video, und er belehrt hoffentlich all jene MaxEffortTrainingInJustOneMinute – Anhänger eines besseren…

Euch allen eine schöne Adventszeit! Am Sonntag ist die zweite Kerze dran 🙂

 

„Skigymnastik“ mal anders

Skigymnastik? Hat wohl ein jeder schon mal mitgemacht und unterscheidet sich arg von Trainer zu Trainer. Wir sehen uns heute mal einen Trainingsausschnitt von „Mikaela Shiffrin“ an: Mit einem Olympia-Sieg 2014 und Weltmeister-Titeln 2013 / 2015 sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung…

Wer den Zusammenhang zur Schwerathletik sucht: Das vielerorts proklamierte und leider oftmals vernachlässigte Alternativtraining / Ausgleichstraining rund um die Kerndisziplin kann sich so – oder natürlich auch anders aufbauen (und ist ganz sicher nicht von Nachteil). Nicht vergessen: Auch für die Ski-Alpinisten (wie etwa Mikaela selbst) ist dieses Trainings im Video lediglich vorbereitend angedacht.

Also: Augen auf!

 

Eine Halle voll Spass!

Könnt Ihr Euch noch an Acrobolix erinnern? Wir hatten hier erst vor ein paar Wochen einen mehr als beeindruckenden Clip mit ihm. Jetzt ist er (hier) zurück – mit einem weiteren, sehr kurzweiligen Einblick in seinen Besuch beim „Ninjakour in ATL„.

Ninjakour? Man wird sich zu Recht die Stirn runzeln, aber die Namensgebung deutet schon auf jede Menge Sinn für Spiel, Spaß und Sport hin. Wer die Sendung „American Ninja Warrior“ kennt, dem muss man nichts weiter erklären. – In diesem Sports-Gym kann man genau diesem Faible nachgehen. Dass es auch bei diesen Disziplinen durchaus Unterschiede zwischen gut und böse gibt kann man im nachfolgenden Clip direkt miterleben.

In jedem Fall ist Jujimufu wieder mit von der Partie und der gesamte Clip ist durchaus als Motivation anzusehen. – Und obacht: Leicht ist Schwer was!!!

 

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