Training

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Es war einmal… Der Hüftbeuger

Traditionell beginnen die wirklich tollen Märchen gewohntermaßen mit den Worten “Es war einmal…” und auch die Legende der Gefahren beim Hüftbeugertraining könnte so eingeleitet werden. – Wenn, ja wenn man mehr darüber wüsste…

Zum Glück gibt es seit geraumer Zeit einen wirklich sachfundierten Youtube-Channel mit tollen Themen aus der Welt der Schwerathletik – aber der ist offenbar zu wenig trendig als dass den die große Schaar der Social-Media-Athleten wirklich verfolgen würde. Das Problem: Kein “Hallo Leute, was geht” zur Begrüßung, kein “Ghetto-Slang” und keine Versprechen.

Pure Information also – Und das aus erster Hand: Nicht jeder will das Simple-smile in

Im folgenden Video wird die Thematik des Hüftbeugers angerissen. – Lange Zeit hatte der niemanden interessiert, dann entdeckte und verteufelte man ihn. Situps wurden geächtet – zuviel Anteil der Hüftbeuger an dieser Bewegung – und Crunches eroberten die Fitnesswelt. Und weil es natürlich zu jeder Welle eine Gegenwelle gibt kam es auch wieder anders. Wer also wirklich mal einen kurzen Einblick zum Thema haben möchte, dem sei dieser Video ans Herz gelegt.

Es macht halt Spass – Strongman Small-Talk

Schon seit einiger Zeit sind findige Social-Media-Athleten auf den Dreh gekommen, Athleten verschiedenster Disziplinen miteinander trainieren zu lassen. Das ist nicht uninteressant, weil man neben den Sportlern selbst natürlich auch ein klein wenig deren Training kennenlernt (und lustig ists manchmal obendrein).

Wirklich pfiffig finden wir in diesem Zusammenhang die Videos von Personaltrainer Johannes Luckas; Einfach deshalb weil er aus dem Sport erwachsen ist und deshalb auch wirklich aus dem vollen schöpfen kann. Letztlich sieht man in seinen Videos dann auch keinen Balett-Tänzer im Vergleich mit einem Tiefseetaucher sondern eben einen Ausnahme-Radsport-Athleten mit Training mit einem Kraftsportler oder wie im nachstehenden Video: Er selbst im Strongman-Training. Simple-smile in

Ein Treffen das es in sich hat, denn neben Johannes ist auch der Deutsche Strongman-Meister 2012 Timo Rüdiger und Altmeister Andreas Hordan zu sehen… Die Jungs kennen sich allesamt schon etwas länger und deshalb haben wir hier auch nicht den Video selbst, sondern die Outtakes daraus für Euch am Start. Small-Talk in der Ü130Kg Klasse Simple-smile in

 

Beuge-Einheit mit Robert Förstemann

Robert Förstemann- Den Namen hat man bei uns hier schon des öfteren gelesen, und mit ein Grund ist dessen brachiale Beinentwicklung. Denn: Robert ist vom Grunde her Bahnradsportler und deshalb also auf keiner Bühne, sondern im Radsport-Stadion unterwegs; Sehr schnell unterwegs…

Wie schnell genau? Das weiß der Teufel Simple-smile in Immerhin hat Robert Olympisches Bronze im Team 2012 gewonnen und war 2010 gar Weltmeister im Teamsprint. Halten wir mal fest: Bei der Qualifikation zur Europameisterschaft im Jahre 2009 wurden als Rekord gewaltige 75,219 km/h gemessen; recht viel darunter wird auch Robert nicht liegen – Die Weltspitze ist ja eng zusammen.

Das Ganze ist nützlich zu wissen wenn man dem folgenden Video folgt, interessant ist aber neben der eigentlichen Beugeleistung, der Form und der Intensität vor allem das Aufwärmprogramm. – Das kann man ruhig ein paar mal öfter ansehen. Mobilitäts- und Dehnübungen die man so wohl auch noch nicht alle Tage gesehen hat. – Hochinteressant und “leicht” zum Nachmachen (wenn mans kann).

Startet gut in die Woche!

 

Sisyphosarbeit in der Schwerathletik

Den Begriff der “Sisyphosarbeit” wird man gemeinhin kennen. – Sisyphos, König zu Korinth und Sohn des Aeolus, ist im Grund durch eine ihm aufgebürdete Strafe weithin bekannt geworden: Einen Felsblock auf einen Berg hinaufwälzen, der, fast am Gipfel, jedes Mal wieder zurück ins Tal rollt.

Keine Strafe, sondern ein tolles Training für Strongman? Man könnte es auch “Functional Training” benennen, dann ließe sich das ganze sehr gewinnbringend vermarkten :-).  Und just an dieser Stelle ist das eigentliche Problem lokalisiert. Jedweder ernsthafte Athlet / Trainer schlägt die Hände über den Kopf zusammen ob der Marketingsprache im Sport. – Gut: Damit lässt sich Geld verdienen, aber die “Jünger” verdummen dadurch auch zusehends, denn den Blick über den Tellerrand macht heutzutage schon rein aus Zeitmangel niemand mehr. Und eigentlich könnte es den Athleten ja auch egal sein was die breite Masse an “Social-Media-Athleten” da tagtäglich von sich gibt; Müsste man sich im Training nicht allenthalben mit der Richtigstellung von Begriffen und Trainingskonzepten herumschlagen.

Wer etwa den Begriff  “Functional Training” wirklich mit Hintergrund, Zweck und Abgrenzung erklären will, der hat zudem noch ein weiteres Thema am Hals. – Er wirkt langweilig und altbacken. Die jüngsten Entwicklungen auf der letzten großen Messe – nachzuverfolgen etwa auf Team-Andro – haben das offenbahr sehr eindrucksvoll aufgezeigt: Die Masse folgt den Marktschreiern und nicht jenen die den Sport aktiv betreiben. Nun sei’s drum – wenn dann wenigstens wertvolles oder wenigstens richtiges dort zum besten gegeben wurde. Aber darum gehts dort ja nicht: Es geht um das Geld – Und das verdient man einfach am besten mit Slogans und nicht mit der Wahrheit.

Stell Dir vor, Du kannst ein Buch aus zweien wählen, welches würdest Du nehmen?

  • Schlank durch Sport in 6 Monaten
  • Schlank durch Schlaf in 3 Tagen

Prinzip verstanden? Simple-smile in Was dabei herauskommt: Eben Aussagen wie jene die wir heute beim stöbern auf Youtube gefunden haben. “Jetzt schauen wir mal ob Du neben der Maximalkraft auch Explosivkraft hast”… Nicht wenige würde dem, der solchen Müll von sich gibt wohl am liebsten ein Grundlagenbuch aus dem Sportbereich um die Ohren hauen. – Aber versucht das mal wirklich so zu erklären dass er das auch versteht Simple-smile in

Im Grunde liegt die “Sisyphosarbeit” also an jenen, die den Sport ernsthaft und zielgerichtet betreiben wollen, denn die haben die Arbeit damit; Eine Arbeit die nie enden wird…

Wir stellen uns dem Ganzen und erklären mit dem nachfolgenden Video zunächst mal den Begriff des “Natural Training” Simple-smile in

 

 

 

 

Einfach und Erfolgreich

Habt Ihr schon mal eine Bergtour geplant? Nunja, der eine oder andere ganz sicher. – Und irgendwie ist es für die Schwerathleten fast schon täglich Brot: Das planen wie man am besten vom Ausgangspunkt zum Ziel kommt.

Nun ist die Wegstrecke natürlich das eine – das andere ist wie man die absolviert. Das ist ähnlich wie auf der Autobahn: Der eine fährt, der andere reist – inhaltlich sind das einfach Welten Simple-smile in Und wir sehen uns also mal an wie das einer macht der ganz gewiss weiß wies geht: Jeffrey “der GURU” Podszuweit.

Viel mehr an Worten über diesen Ausnahmeathleten braucht man nicht zu verlieren – Man kennt (und fürchtet) ihn ohnehin weit über die Landesgrenzen hinaus. Und wer jetzt erwartet dass der Weg zur nächsten Meisterschaft für solch einen brachialen Athleten mit allerlei geheimen Firlefanz geschmückt ist, der wird sich gleich die Haare raufen.

Trainingsmitschnitt vom Guru:

  • Freitag: 17.04.2015 – Training – Vorbereitung Eisenhart Challenge
  • Erwärmung…
  • Kniebeuge RAW: 10×20, 10×60, 5×100, 5×130, 5×160, 4×180, 3×190, 2×200, 1×210 (ohne bandagen)
  • Bauch: 3x15wh
  • Kniebeuge raw mit locker bandagen: 10×170
  • Bauch: 3x10wh

Und überdies – eine rein private Anmerkung: -) Der “maxt” sogar!!! Und er trainiert sich damit nicht kaputt, brennt nicht aus, verliert nicht an Leistung… Das aber wie geschrieben eine rein private Stellungnahme Simple-smile in

Wie auch immer: Es wird nicht getanzt oder verkleidet – sondern sehr geradlinig vorbereitet, und das mit Erfolg. Böse Zungen würde vielleicht gar behaupten: Das Einfache macht den Erfolg… Nun ja: Hier in jedem Fall der Video – samt Erwärmung – das sieht man auch nicht alle Tage; Prädikat: Wertvoll!

 

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