Training

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Blick über den Tellerrand – Erholung und Regeneration

Fast schon ein Naturgesetz: Nur was entspannt ist kann man auch anspannen – oder andersherum: Leistung erfordert auch immer Erholung. Wer dem ganzen keinen Glauben schenken mag vergibt kurzfristig nicht nur mögliche Bestleistungen sondern mittel- und vor allem langfristig seine Gesundheit, denn der Körper fordert seinen Leerlauf und das unabhängig davon was der einzelne denkt. 🙂

Es sollte also primär darum gehen die erforderliche Regenerationszeit möglichst sinnvoll zu nutzen, den Körper in seinem Ansinnen zu unterstützen und nicht zu behindern. Und im Grunde wissen wir alle dass eine aktive Regeneration förderlicher als die Couch, ein gezieltes Aufladen sinnvoller als Völlerei, eine Mobilisierung / Dehnung funktioneller als weitere Belastung ist.

Und das wissen wir nicht zuletzt von den vielen, vielen erfolgreichen Sportlern die uns das vormachen. – Hier im Beispiel etwa Ausnahmeathlet Brian Shaw. Gerade der erste Teil ist durchaus imposant zu sehen, nicht nur wegen der Beinmassen die die Physiotherapeutin da bewegt sondern auch wegen der nicht eben geringen Flexibilität die Brian auf der Liege erreicht; Das geschieht nicht durch eine einmalige Behandlung sondern durch regelmäßige Einheiten regenerativer Mobilisierung.

Kurzum: Wertvoll zum ansehen und deshalb MAZ ab! 🙂

 

Erfolgsfaktor Zeit

Einige werden schon von Malcom Gladwell’s 10.000 Stunden Regel gehört haben. – Demnach erfordert die „Meisterschaft“ in einer Disziplin (ganz allgemein, ob Programmierung oder Sport) einen Zeitaufwand von rund 10.000 Stunden. Ob’s tatsächlich so ist? Immerhin basiert die Regel auf einer Studie, aber wie das halt immer so ist…

Für richtig halten wir die 10tausender-Regel in jedem Fall im Bezug auf die Beharrlichkeit. Aus der Trainingslehre heraus wissen wir etwa, dass eine Übung vom ersten Mal (Grobform) bis zur perfekten (verinnerlichten) Ausführung rund 70.000 Bewegungsfolgen benötigt. Bis wir als Kind also ohne Nachzudenken das erste Mal eine Türklinke öffneten vergingen einige tausend Male an Übung. Zwischenzeitlich sollte das sitzen 🙂

Nun wird man auch nicht Marathonläufer von heute auf morgen, auch nicht erfolgreicher Schwerathlet oder Powerlifter. – Umso weniger verständlich ist der seit vielen Jahren herrschende Drang alles in Minuten zu rechnen. Wer den Kick beim Marathon erfahren möchte, der braucht viele Jahre dafür. Gleiches galt dereinst für den brachialen Spass beim Skifahren – Bis jemand darauf kam das Snowboard zu erfinden. Während der Skifahrer weiterhin Saison um Saison übte um letztlich gut über die schwarze Piste zu donnern, der konnte das mit einem Brett binnen Tagen. Eine Erfolgsgeschichte begann.

Gleiches wäre an vielen Beispiel aufzuführen: Aktuell ist es der Drang schnell abzunehmen.

Irgendjemand sagt mal sinngemäß: „Wass man(n) sich über Jahre draufgefressen hat, das geht nicht binnen Tagen weg.“ Und doch, wer weiß, vielleicht hat das Buch „Abnehmen in zwei Minuten an vier Tagen“ doch recht? Erfolgreich sind diese Methoden allemal für jene die solche Konzepte vertreiben 🙂 Und nun: Früher gab es ein Ausdauertraining, bestenfalls über eine 3/4 Stunde ausgeführt ergaben sich zahlreiche wertvolle Ergebnisse für Athletik und Gesundheit. Dann kam HIIT – Hochintensives sollte jetzt den Aufwand verkürzen, 5 Minuten wären da schon fast zuviel. Aber auch das dauert noch zu lange: Jetzt gibt es SMIT – Supramaximal Interval Training – das noch hochintensiver (aber auch kürzer) ist…

Habt Ihr den Trend erkannt? Unser neuestes Buch wird das CSMIT – das „Compressed Supramaximal Interval Training“, oder kurz „Supramaximal Interval Training 2.0“ heißen. – Und wir werden uns vermutlich dumm und dämlich verdienen; Hossa! Übrigens: Der zahlreiche Ärger über die Snowboarder stammte mitunter davon, dass in der Kürze der Zeit auch sehr viele übergeordnete Dinge zwangsweise zurückblieben. Snowboarder saßen mitten in der Piste, wussten nicht wie man in den Lift hineinkommt (oder wieder hinaus)… Man kennt das ja.

Die Kehrseite der Medaille, denn alles benötigt eben seine Zeit. – Ob das öffnen von Türklingen, das bezwingen einer schwarzen Piste oder der Titel eines Weltmeisters…
Wer dennoch Zeit sparen möchte, hier der Link zu SMIT…

 

 

LIFT BIG ,STAY STRONG , MAKE PEACE WITH THE PAIN !

Das Zitat aus unserer Übeschrift stammt von Leroy Walker – „LIFT BIG ,STAY STRONG , MAKE PEACE WITH THE PAIN !“ und von just diesem Mann haben wir heute einen kurzweiligen wie interessanten Clip für Euch.

Explosivität und Geschwindigkeit – Auch im Kraftsport entgegen aller Unkenrufe ein absolutes Kriterium. Das „WestSide Barbell“ widmet dem Training dieser Leistungsfaktoren ganze Einheiten und fährt damit überaus gut; Wer die Hintergründe und Zusammenhänge wissen möchte sei auf das Standard-Werk von Vladimir M. Zatsiorsky (Krafttraining) hingewiesen.

Und nachdem wir nun wissen wie wichtig das für uns ist gehts nur mehr darum wie ein geeignetes Training dafür aussieht. Im folgenden Video ein Ansatz von Leroy Walker, einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Schwerathletik…

 

Für Kinder und Greise – Goblet Squats

Hach, da haben wir wieder ein Thema gefunden – Zwangsweise 🙂

Auf der T-Nation ist derzeit ein „neuer“ Trainer um seine Reputation bemüht und hat folgerichtig den „Third-World-Squat“ ins Leben gerufen. Der Begriff ist so irreführend dass die zugrunde liegende Übung fast schon an Dringlichkeit verliert… Wie er darauf kommt wird im zugehörigen Artikel erklärt – Und wer sich dann frägt wie solch ein irriger Name erfunden werden kann, der steht uns schon ziemlich nahe.

Denn im Grunde genügt ein Blick in einen nahegelegenen Sandkasten mit spielenden Kindern. – Die sitzen stundenlang in eben jeder Position die uns Erwachsenen im Verlauf der Zeit schlichtweg unmöglich wird. Tief eingesunken in der Hocke… Dass auch Menschen in der Dritten Welt so sitzen – ungenommen – aber daraus eigens einen Namen zu kreieren, naja… Wir warten das zugehörige Standard-Werk (Buch), Seminarangebote, Tutorials und How-To’s einfach mal ab 🙂

Bei wem es schneller gehen soll: Scooby – ein alter Haudegen der Fitness-Szene – hat sich darüber bereits vor Jahren Gedanken gemacht und orientiert sich in seinen Ausführungen naturgemäß an die Generation Silberrücken. LEIDER sind viele seiner Tipps aktuell nicht mehr für jeden zugänglich. Grund hierfür waren einige wenige Internet-Clowns die ihn bis in die Privat-Sphäre hinein belästigt haben. An irgendjemanden aus unserem Bekanntenkreis erinnert uns das gerade jetzt in diesen Tagen…

Wer nichts weiß, der muss umso lauter posaunen – Und hierfür bietet die Anonymität des Netzes (leider) hinreichend Spielraum.

Wie auch immer: Die Übung ist essentiell und kann ruckzuck, ratzfatz durchgeführt werden. – Testet doch selbst wie tief ihr noch „hocken“ könnt…

 

Potzblitz – Mobility mit dem dem Podszuweit

Es gibt Athleten über die wir zugegebenermaßen einfach gerne schreiben. Zum einen deshalb weil wir Sie persönlich kennen, teils ein freunschaftliches Verhältnis pflegen und einfach schon jahrelang verfolgen, zum anderen aber natürlich auch weil so nicht geringe Summen an Geld auf unser Konto fließen. 🙂

Jedenfalls ist einer davon unser Freund Jeffrey „The Guru“ Podszuweit: 7-facher Weltmeister,  4-facher Europameister, 10-facher Deutscher-Meister, und, und, und…

Sein Spitzname – The Guru – und dem wird er im nachfolgenden Video zum Glück wieder mal mehr als gerecht. Im Verlauf seiner aktuellen Vorbereitung hat er gestern einen wunderbaren Video vom Kniebeugen- und Kreuzhebetraining veröffentlicht in dem er nicht nur seine Antritte, sondern auch seine Gymnastik im Vorfeld zeigt; Und das ist nun mal wirklich wertvoll!

Kein Schnick, kein Schnack – aus der Praxis heraus gezeigt: Prädikat WERTVOLL

Wer bislang also immer nur schnurstracks ins Rack rein ist, der kann sich hier mal eine handvoll Übungen abschauen und einbauen. Auch die wirklich guten Athleten machen das…

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