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Kohlenhydrate – Kraftstoff für den Körper
14.02.2007

Neben Fetten sind Kohlenhydrate die Energielieferanten des menschlichen Körpers. Sie werden im Pflanzenbereich durch Photosynthese aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff gebildet und sind als Zucker und Stärke in unseren Lebensmitteln enthalten. Kohlenhydrate lassen den Blutzucker ansteigen und sind die einzige Energiequelle unseres Gehirns. Ein Gramm an Kohlenhydraten sind ungefähr 4 kcal.
Man unterscheidet drei Gruppen von Kohlenhydraten, die Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Oligo- bzw. Polysaccharide (Vielfachzucker).

Monosaccharide
sind, wie der Name schon sagt, Einfachzucker, nicht mehr spaltbar und daher die kleinste Einheit, die auch Baustoff für alle anderen Kohlenhydratverbindungen ist. Zu den Einfachzuckern zählen Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose) und Schleimzucker (Galaktose), die beispielsweise in Obst, Gemüse, Honig und Milch vorkommen.

Disaccharide
bestehen sozusagen aus zwei Einfachzuckern und schmecken auch eindeutig süß, daher sind sie als Zucker aufgrund ihres süßen Geschmacks leicht auszumachen. Zu den Zweifachzuckern zählen Malzzucker (Maltose, besteht aus Traubenzucker + Traubenzucker), Haushaltszucker (Saccharose, besteht aus Traubenzucker + Fruchtzucker) und Milchzucker (Laktose, besteht aus Traubenzucker + Schleimzucker), die in Haushaltszucker, Zuckerrüben und Zuckerrohr, Kandis, Milch und Milchprodukte, Malzextrakt, Bier und Gerste vorkommen.

Polysaccharide
bestehen im Gegensatz zu Oligosacchariden (drei bis zehn Einfachzuckern) aus mehr als zehn Einfachzuckereinheiten. Zu den Mehrfachzuckern zählen Stärke (pflanzliche Stärke, hundert bis tausend Traubenzucker) und Glykogen (tierische Stärke, hundert bis tausend Traubenzucker), die in Getreideprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten, sowie Leber und Muskeln vorkommen.

Erfahrungen
Kohlenhydrate vor dem Training verhelfen zu mehr Power und der Verzehr nach dem Training füllt die leeren Speicher wieder auf. Zu viele Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen und verursachen den berüchtigten Heißhunger auf Süßes. Außerdem lagern sie sich in niedlichen Pölsterchen an den Problemzonen an und lassen den Körper durch ihre Bindung von Wasser schnell schwammig aussehen, daher hegen viele eitle Kraftsportler (etwa das MoosBummerl) eine Art Hassliebe gegen Kohlenhydrate: Man braucht sie für einen guten Pump, doch zu viele und schlechte Kohlenhydrate lassen den Körper weich erscheinen.

 

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