Fette – Energiespeicher des Körpers
15.02.2007Neben Proteinen und Kohlenhydraten sind Fette ein
Hauptbestandteil unserer Nahrung. Sie besitzen auch die größte
Energiedichte, nämlich 9 kcal pro Gramm. Fette sind nicht nur Träger der
essentiellen Fettsäuren und fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K), die der
Körper nur mit Hilfe von Fetten verwerten kann, sondern auch Aroma- und
Geschmacksträger für unsere Speisen. Dies führt leider oft dazu, dass
wir zu viel der schmackhaften Speisen essen.
Anhand ihrer intramolekularen Kohlenstoffbindungen unterscheidet man
Fettsäuren in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte
Fettsäuren. Zusätzlich wird zwischen kurz-, mittel- und langkettigen
Fettsäuren unterschieden.
Essentielle (ungesättigte)
Fettsäuren
kann unser Körper nicht selbst herstellen, deshalb ist er auf die Zufuhr
von außen angewiesen. Besonders wichtig sind dabei die Omega-3- und
Omega-6-Fettsäuren, die etwa 3,5% der gesamten Energiezufuhr betragen
sollten. Dabei sollte aber das Mengenverhältnis von Omega-3- und
Omega-6-Fettsären bei einem Kraftsportler zwischen 1:3 und 1:10 liegen.
Omega-3-Fettäuren kommen beispielsweise in Lachs, Hering, Thunfisch,
Makrele oder Aal vor. Omega-6-Fettsäuren kommen in Pflanzen vor. Vor
allem die Samen von Getreidearten, Baumwolle, Färberdisteln oder
Sojabohnen enthalten reichlich Linolsäure. Die Bekanntesten
Linolsäurequellen sind Öle, wie beispielsweise Sonnenblumen-, Distel-,
Sesam- oder Traubenkernöl. Grundsätzlich ist aber eher eine
Unterversorgung mit Omega-3-Fettsäuren gegeben als mit
Omega-6-Fettsäuren.
Erfahrungen
Die richtigen Fette in der Richtigen Menge wirken sich positiv auf den
Muskelaufbau aus, gewährleisten eine gute Versorgung mit Vitaminen und
schützen sogar vor Verletzungen, bzw. beugen Herz-Kreislauf Erkrankungen
vor. Bei richtiger Kombination und Menge der drei Bereiche (Proteine,
Kohlenhydrate und Fette), steht einem Muskelauf- bzw. Fettabbau nichts
mehr im Wege. Weiterführende Links zu externen
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