| Interview mit Strongman Martin Wildauer zu Beginn der
Saison 2009 26.02.2009 Fotos: Copyright by legendary.de Inmitten der Tiroler Berge, unweit der bayerischen Grenze, wächst und gedeiht seit nunmehr 20 Jahren ein besonders kräftiges Kerlchen aus der Gattung der Hebewesen: Martin Wildauer.
Für mich war es definitiv ein sehr schöner Abschluss der Saison. Ich habe nicht damit gerechnet und bin überglücklich, dass der Wettkampf an sich so gut verlaufen ist. Das Wetter und einige Disziplinen sprachen anfangs zwar nicht für mich, aber ich konnte mich trotz der starken Konkurrenz durchsetzen. Speziell Gerhard Trawöger und Lars Hermann hatten sich seit den letzten Wettkämpfen sehr stark verbessert und machten es mir alles andere als leicht. Vorher hatte ich einen riesen Respekt vor dem Winter Giant, weil ich ständig von Verletzungen gehört habe, die im Winter passiert sind. Aber glücklicherweise ist für alle der Wettkampf verletzungsfrei über die Bühne gegangen. Außerdem ist der Winter Giant ein Wettkampf für sich, da hier nicht nur enorme Kraft gefragt ist, sondern die Athleten auch konditionell stark gefordert werden. Das Konditionstraining, das im Winter unumgänglich ist, machte mir meine ganze Trainingsplanung zunichte. Normalerweise fängt in dieser Zeit das Grundlagentraining mit den Grundübungen im Gym wieder an und die Strongman-Disziplinen bleiben bis Ende Februar stehen. Nach dem Wettkampf habe ich mir eine Woche der Ruhe und Entspannung mit jeder Menge Keksen gegönnt. Anschließend habe ich die neue Vorbereitung für die kommende Saison gestartet, die bis jetzt genau nach Plan verläuft.
Zu Anfangs möchte ich Euch für Eure Zeit, Tipps und natürlich für das schöne Training recht herzlich danken. Für diese Saison habe ich mir so einiges vorgenommen. Einer der wichtigsten Wettkämpfe, wenn nicht sogar der Wichtigste, ist die FIBO am 25. April in Essen. Durch eine gute Platzierung könnte ich mich für die Champions League im Strongman qualifizieren und das würde mich einen großen Schritt näher an meine Ziele bringen. Deshalb habe ich meine ganze Vorbereitung um ein paar Wochen früher gestartet, um der großen Herausforderung gewachsen zu sein. Zwei Monate nach der FIBO kommt der Austrian Summer Giant. Auf diesen werde ich mich genauso gut vorbereiten, wie auf den Wettkampf bei der FIBO. Der Summer Giant ist enorm wichtig für mich, da es der größte Wettkampf in Österreich ist. Letztes Jahr wurde ich durch meine Schwäche in den Schulterdisziplinen leider nur Dritter, aber bei dieser Vorbereitung gehe ich das ganze Schultertraining etwas klüger und überlegter an. Bis jetzt konnte ich mich schon um einiges im Vergleich zum letzten Jahr steigern. Ansonsten will ich dieses Jahr wieder verstärkt an Steinhebe-Wettkämpfen teilnehmen, weil diese Meisterschaften sehr viel Spaß machen. Die Atmosphäre bei solchen Turnieren ist einfach nur gigantisch, da die Leute mitfiebern und wirklich jeden Athleten anfeuern. Außerdem ist es schon alleine die bayrische Küche wert, bei diesen Veranstaltungen mitzumachen: So gute Weißwürste mit Brezen, Hähnchen und Knödel bekommt man selten!
Das erste Mal habe ich Heinz bei einem Wettkampf in Österreich live gesehen. Damals war ich selber im Strongman-Sport noch nicht aktiv. Schon damals war ich ein großer Fan von Heinz Ollesch, seinen herausragenden Leistungen im Kraftsport und seiner sympathischen und freundlichen Art. Richtig in Kontakt kamen wir erst nach meinem 5. Platz bei den Austrian Summer Giants 2007. Ich erhielt eine Woche darauf von Heinz eine E-Mail, in der er mir zu meinem 5. Platz recht herzlich gratulierte. Er bot mir an, dass er mir gerne weiterhelfen würde, sofern ich Lust hätte, mich in diesem Sport zu versuchen. Kurz danach haben wir uns zu einem Training getroffen und seit diesem Tag ging es kontinuierlich nach oben. Heinz hat mir praktisch in allen Bereichen geholfen und mein komplettes Training, meine Ernährung und meine Technik optimiert. Meine Kraftleistungen explodierten, mein Körpergewicht stieg und gleichzeitig wurde meine Form besser. Ohne Heinz könnte ich keine Disziplinen trainieren, weil ich zu Hause nicht dementsprechend eingerichtet bin und auch keinen Platz zum Trainieren hätte. Durch kleine Veranstaltungen und Showauftritte verhilft Heinz mir zu mehr Bekanntheit und unterstützt mich obendrein noch mit seiner Firma Fitgiant. Dadurch kann ich meine Ernährung mit qualitativ hochwertigen Supplementen aufwerten und die Leistungssteigerungen sprechen für sich. Früher kaufte ich teilweise nur günstige Supplemente, weil ich mir keine anderen leisten konnte. Die konnte der Körper aber nicht optimal verwerten. Durch "Fitgiant" werden qualitativ hochwertige Produkte zu erschwinglichen Preisen angeboten, die sich sogar Schüler und Studenten leisten können. Nicht jedes Training und jeder Wettkampf laufen optimal. Wenn ein Wettkampf oder ein Training mal komplett daneben gehen und ich kurzzeitig meinen Mut und meinen Ehrgeiz verliere, motiviert mich Heinz immer wieder aufs Neue. Er arbeitet mit mir an meinen Fehlern, damit ich mich ständig weiterentwickeln und verbessern kann und es somit beim nächsten Mal besser klappt. Ich verdanke Heinz und seiner Lebensgefährtin Dr. Martina Herget wirklich so einiges und es wird von Tag zu Tag mehr. Ohne die Beiden wäre ich niemals so weit gekommen! Ich verbringe sehr gerne viel Zeit in Bad Aibling bei ihnen zu Hause. Wir trainieren mindestens einmal wöchentlich zusammen in seinem Trainingsstützpunkt. Auch sonst fahre ich oft auf ein Essen oder einfach nur zum Plaudern zu ihm. Ich werde spaßeshalber auch schon als Adoptivsohn vorgestellt!
Im Bild: Martin mit seinem Trainer
Heinz Ollesch
Es ist wirklich super, das es noch solche Leute gibt die ihre Freizeit investieren und praktisch einen ganzen Verband zusammenhalten. Ohne Heinz wäre einiges im Kraftsport in Deutschland, aber auch in Österreich nicht möglich. Alleine durch seinen Einsatz und natürlich seine Erfolge, hat er dem Kraftsport zu mehr Popularität verholfen. Durch die Wartung der GFSA Seite (www.gfsa-strongman.de) schafft er für Interessierte und Athleten zudem eine informative und ständig aktuelle Seite mit Neuigkeiten aus der Szene, Ereignissen im deutschen Kraftsport und Wettkämpfen auf der ganzen Welt. Ohne die Wettkämpfe und Veranstaltungen die Heinz deutschlandweit organisiert, hätten viele Athleten keine Vergleichsmöglichkeiten und kein anständiges Equipment auf den Meisterschaften. Wie wichtig aber ein gut organisierter Wettkampf und optimales Equipment sind wissen alle Athleten die schon mal an Meisterschaften teilgenommen haben. Schlechtes Equipment lässt zum einen keinen wirklichen Leistungsvergleich zu, aber noch schlimmer ist dabei das hohe Verletzungsrisiko in den gefährlichen Disziplinen. Weder Athlet noch Zuschauer können Spaß an einer Veranstaltung haben, bei der die hälfte der Teilnehmer eine Disziplin nicht schaffen oder sich vielleicht sogar an einem Gerät verletzen. In Deutschland organisiert Heinz auch sehr viele Wettkämpfe für Anfänger und Neulinge im Strongmansport die einmal bei einem Wettkampf reinschnuppern wollen. Die Gewichte sind dort deutlich leichter und es gibt mehrere Gewichtsklassen. Dadurch hat jeder die Möglichkeit zu schauen, ob dieser Sport einem gefällt, man ihn weiterbetreiben will oder ob man sich anderweitig orientiert. Auf jeden Fall finde ich die Arbeit von Heinz wirklich lobenswert.
Zu Gast im GFSA
- Trainingsstützpunkt in Großkarolinenfeld
Einen erfahrenen Athleten als Trainer zu haben, ist unheimlich wichtig. Ich würde sogar sagen, dass es unverzichtbar ist, weil Erfahrung im Sport einfach Gold wert ist. Als mich Heinz noch nicht unter seine Fittiche genommen hatte, dachte ich, dass mein Training und meine Ernährung im Großen und Ganzen nicht so schlecht sind. Aber da lag ich sehr weit daneben! Alleine durch die Umstellung in der Ernährung machte ich einen Quantensprung. Durch die Optimierung des Trainingsplans, durch die Technik und durch einfache Tipps beim Wettkampf konnte ich mich noch weiter verbessern. Unter ständiger Beobachtung lassen sich Fehler leichter herausfinden und ausmerzen bzw. es schleichen sich von Anfang an keine Fehler in den Bewegungsablauf, in die Trainingsplanung oder in die Ernährung ein.
Ich bin mit meiner Entwicklung sehr zufrieden! Das Training funktioniert aber erst so gut, seit mich Heinz coacht und mich gelehrt hat, dass ich nicht in Wochen oder Monaten rechnen soll, sondern in Jahren. Früher hörte ich nicht auf meinen Körper und war zu ehrgeizig. Dadurch stagnierte ich oft und bin längere Zeit nicht vorwärts gekommen. Ich trainierte zu oft, zu schwer und ohne System. Kleinere Verletzungen wie Zerrungen oder Entzündungen lagen an der Tagesordnung. Bevor ich Heinz kennen gelernt habe, habe ich auch das ganze Jahr schwer durchtrainiert. Ich dachte, ich würde in einer geplanten Pause um einiges schwächer und leichter werden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall! Jetzt schiebe ich jedes Jahr nach der Saison eine "leichte" Zeit ein und trainiere gute 6 bis 8 Wochen sehr gemütlich. In der darauffolgenden Vorbereitung bin ich ausgeruht und wieder voll motiviert. Dadurch kann ich mich innerhalb kürzester Zeit an meine alten Bestleistungen rantasten und diese sogar noch überbieten. Seit ein paar Jahren trainiere ich meist nur dreimal wöchentlich, um mich zwischen den Einheiten ausgiebig regenerieren zu können. Sollte ich dennoch das Gefühl haben, dass ich nicht mehr vorankomme, dann schiebe ich auch einmal einen sehr leichten Trainingstag ein oder auch eine regenerative Woche. Es ist nichts so wichtig, wie die Erholungszeit! Nicht nur für die Leistungen, sondern auch um Verletzungen vorzubeugen.
An meinem Training hat sich auf den ersten Blick vielleicht nicht viel verändert, aber ich habe meinen Trainingsplan laufend an meine Ziele, meine Trainingsmöglichkeiten und Regenerationsfähigkeit angepasst. Angefangen habe ich mit einem klassischen und einfachen Kraftdreikampfplan, den ich im Internet gefunden habe. Diesen Plan habe ich ständig angepasst und verfeinert. Bis heute trainiere ich diesen Plan immer noch in der Off-Season. Ich habe viele verschiedene Übungen und Elemente aus anderen Systemen ausprobiert und eingebaut, aber die Grundstruktur ist immer noch dieselbe. Während der Saison stelle ich meinen Trainingsplan immer um, da ich einen eigenen Tag für Disziplinen habe und diesen auch brauche. Bei unserem Sport ist die Technik überaus wichtig. Ich habe schon mit einigen starken Powerliftern trainiert, aber die konnten ihre Kraft von den Grundübungen nicht umsetzen und verzweifelten an der Technik. Darüber hinaus wird man in den Grundübungen durch das Disziplinentraining auch stärker und natürlich auch umgekehrt. Deshalb braucht man beide Einheiten: die schweren Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bank- und Schulterdrücken und die Disziplinen. Genau in diesem Punkt hat sich mein Trainingsplan enorm verändert und verbessert. Ich probiere viele Übungen aus und versuche meinen Körper durch viele verschiedene Winkel und Lasten unterschiedlich zu beanspruchen. Das verhindert, dass sich der Körper an den gewohnten Ablauf anpasst und stagniert. Das funktioniert mit Hilfe der Strongman-Übungen sehr gut, da wir eine große Auswahl an verschiedenen Übungen haben. Zum Beispiel mache ich an einem Beugetag nicht wie früher nur konventionelle Beugen, sondern führe schwere Frontkniebeugen aus, ein anderes mal mache ich Box- Kniebeugen und beim nächsten Mal absolviere ich normale Kniebeugen. Oder ich kombiniere die Übungen nach Lust und Laune mit Ketten und Bändern. Beim Kreuzheben wechsle ich zwischen konventionellem Sumoheben, rumänischem Kreuzheben, Lockouts-heben im Rack von verschiedenen Höhen, Kreuzheben mit erhöhtem Stand, wobei die Stange wie beim Steinheben auf Höhe der Zehen ist. Beim Schulterprogramm sieht es genau gleich aus. Ich wechsele ständig zwischen Baumstamm, Apollon's Axle, Military Press, sitzendem Schulterdrücken mit der Langhantel oder mit der Kurzhantel und Viking Press durch.
Ich würde von Anfang an mehr auf meinen Körper hören und mich mehr mit dem Thema Regeneration und Ernährung beschäftigen. Ich habe das recht spät erkannt, eigentlich erst, seit ich mit Heinz trainiert habe, dass Ernährung und Regeneration genauso wichtig ist, wie das Training an sich. Früher habe ich auf Biegen und Brechen gesteigert, auch wenn ich für schwere Gewichte keinen guten Tag hatte, verletzt oder krank war. Das hat mich nicht weitergebracht, sondern hat mir im Gegenteil sogar geschadet. Dadurch schleppt man eine Verletzung oder eine Krankheit noch länger mit sich rum. Die Zeit, die der Körper anschließend braucht, um sich zu erholen, kann man sich sparen. Jetzt löse ich solche Probleme anders. Sobald ich merke, dass heute nicht mein Tag ist und ich nicht Bestleistungen bringen kann, bleibe ich mit den Trainingsgewichten bei ca. 50 bis 70%. Lieber mache ich mehr Wiederholungen und Sätze. So sieht auch eine typisch leichte Trainingseinheit bei mir aus. Durch diese Methode kann ich beim nächsten Training wieder richtig schwer trainieren und auch die Gewichte steigern. Wenn ich nur leicht krank bin, mir es aber ansonsten gut geht, mache ich auch nur eine leichte Einheit. Eine schwere Einheit würde das Immunsystem zu stark schwächen und man läuft Gefahr, richtig zu erkranken. Sobald ich mich aber richtig krank fühle, bleibe ich lieber zu Hause und erhole mich. Ich steige dann beim nächsten Training oder nach einer Woche wieder ein. Anfängern kann ich nur raten, dass sie alles etwas mit Köpfchen angehen und nicht einfach hirnlos drauf los trainieren. Die Ernährung sollte sorgfältig gewählt werden und nicht alles was essbar ist, in den Mund gestopft werden. Das ist weder für die Gesundheit noch für die Leistung vorteilhaft. Speziell für Schüler und Studenten gibt es gesunde und günstige Alternativen zu Pizza, Burger und Hot Dog. Man sollt sich hierbei auf Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffel, Fleisch, Thunfisch, Müsli, Quark, Haferflocken, Milch, fettarmen Putenschinken, fettarmen Käse und Vollkornbrot beschränken, um nur einige zu nennen. Bei der Trainingsplanauswahl sehe und lese ich oft, dass Neulinge ein System für zwei Wochen befolgen und sich anschließend einen neuen Plan im Internet raussuchen, um damit wieder für zwei Wochen zu trainieren. Verschiedene Pläne auszuprobieren, um sich eine Meinung bilden zu können, ist absolut in Ordnung. Es kann sogar hilfreich sein, um sich einen Plan gestalten zu können, der den individuellen Anforderungen und Möglichkeiten gewachsen ist. Allerdings kann man dies nach nur zwei Wochen noch gar nicht richtig beurteilen. Erst nach ca. 10 bis 12 Wochen kann man in etwa feststellen, ob der Plan etwas taugt oder nicht. Hier sollte man genau analysieren, in welchen Übungen man stärker geworden ist, bei welchen man stagnierte oder sogar schwächer geworden ist. Dementsprechend passt man den Plan mit neuen Übungen an: mehr oder weniger Sätzen und Wiederholungen, schwereren oder leichteren Einheiten. Dann beginnt man den Plan wieder von vorne. Anschließend zieht man wieder nach ca. 10 bis 12 Wochen seine Schlüsse und optimiert den gesamten Plan erneut. Auf diese Art gestaltet man sich sein eigenes abgestimmtes System. Ich biete auch gerne meine Hilfe in Sachen Training, Ernährung, usw. an. Schreibt mir einfach eine Email über meine Homepage: www.wildauer-martin.at
Es gibt inzwischen doch schon einige, die über 400 kg im Kreuzheben geschafft haben, aber Andy Bolton ist für mich einfach der stärkste und faszinierendste Deadlifter aller Zeiten. Seine Technik ist nahezu perfekt und seine Leistung von 455 kg im Kreuzheben ist von einem anderen Stern. Der Juniorenrekord des stärksten Kreuzhebers aller Zeiten wäre für mich ein Highlight der Sonderklasse. Ich hoffe, es klappt in diesem Jahr mit dem Rekord. Mein zweiter Rekord, den ich gerne brechen würde, wäre beim Steinheben 350 kg auf 1 Meter zu heben. Es hat noch niemand in der Geschichte des Steinhebens diese Leistung vollbracht. Für mich persönlich wäre es eine Sensation und eine Bestätigung in einer meiner Lieblingsdisziplinen.
Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil ich mich nicht auf eine oder wenige Athleten festlegen kann. Es gibt einfach sehr viele starke und bewundernswerte Athleten. Definitiv gehört mein Mentor und Freund Heinz Ollesch dazu. Durch sein Engagement für den Sport, seine nationalen und internationalen Erfolge, seiner Bodenständigkeit und durch seine sympathische und hilfsbereite Art, führt er meine Liste der Vorbilder ganz klar an. Athleten wie Mikhail Koklyaev, Travis Ortmayer oder Kevin Nee gehören für mich ebenfalls zu meinen größten Vorbildern, da sie eine freundliche und sympathische Art an den Tag legen und eine sensationelle Show bei den Wettkämpfen liefern. Außerdem finde ich es Klasse, wenn Profis sich Zeit für Anfänger im Sport nehmen und ihre Erfahrungen und Informationen teilen. Hier wären wirklich noch viele zu nennen wie Bill Kazmaier, Zydrunas Savickas, Mariusz Pudzianowski. Leider kann ich aber nicht alle aufzählen und erwähnen, was mir besonders an diesen Menschen gefällt. Das würde dann den Rahmen dieses Interviews sprengen. Ich finde aber auch Menschen abseits des Kraftsportes faszinierend. Am meisten bewundere ich Menschen, die klare Ziele vor Augen haben und für diese hart und ehrlich arbeiten und dafür alles geben. Menschen, die wegen ihrer Ziele belächelt werden und viel Kritik einstecken müssen und sich trotzdem nicht von ihrem Weg abbringen lassen, sind sehr zu bewundern. Das erinnert mich immer sehr stark an Persönlichkeiten wie Arnold Schwarzenegger. Am Anfang wurde er wegen seiner Ziele ausgelacht und heute wird er bewundert, für die Ziele, die er sich gesteckt und auch erreicht hat.
Die MoosBummerl sagen Danke! |
|||||||||||||||||||
|
|











